Häufigkeit

Angaben zur Häufigkeit von autistischen Erscheinungsformen schwanken stark. Wissenschaftliche Untersuchungen in Deutschland sind uns nicht bekannt. Man geht aber inzwischen von einer Häufigkeit von 2 % aus. Auf internationaler Eben liegen die durchschnittlichen Angaben in den letzten Jahren noch deutlich höher. 

Die unterschiedlichen Angaben entstehen durch Unterschiede in Bezug auf die diagnostischen Erfassungen.

Insgesamt steigt steigt die Häufigkeit. Die Ursachen für diese Zunahme ist wissenschaftlich noch nicht erforscht. Nach wie vor ist von einer großen Dunkelziffer auszugehen, vor allem in Bezug das Asperger-Syndrom.
 

Durchschnittliche Angaben zum Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen:

  • Frühkindlicher Autismus: Zwischen 2:1 und 7: 1
  • Asperger Syndrom: Zwischen 6:1 und 15:1

Man geht jedoch davon aus, dass Mädchen vor allem bei leichteren autistischen Erscheinungsformen diagnostisch weniger erfasst werden, weil es ihnen teilweise leichter fällt, sich zumindest im Laufe der Zeit in Bezug auf das Kommunikations- und Sozialverhalten etwas anzupassen. Auftretende Probleme in verschiedenen Bereichen werden oft auch anders gedeutet.

Unser Verein erhält eine Provision, wenn Sie diesen Link/Button benutzen: Wir erhalten keine Provision, wenn Sie die Amazon-Seite bereits direkt bei Amazon aufgerufen haben und dann noch an demselben Tag über unseren Link etwas bestellen.
Zum Seitenanfang